Pflegeversicherung

Durch die im Jahr 1995 eingeführte Pflegeversicherung ist jeder Bürger mit Wohnsitz in Deutschland verpflichtet das Pflegerisiko durch eine Versicherung abzudecken. Im Fall eines möglichen Eintritts der Pflegebedürftigkeit hat die Pflegeversicherung die benötigte Pflege zu gewährleisten. Nach der Einführung des neuen Gesetzes im Jahr 1995 ist jede gesetzliche und private Krankenversicherung dazu verpflichtet eine Pflegeversicherung anzubieten.

Der allgemeiner Beitragssatz zur Pflegeversicherung beträgt im Jahr 2014 insgesamt 2,05 Prozent vom Bruttolohn des Arbeitnehmers. Dieser wird zur Hälfte durch den Arbeitgeber und zur Hälfte durch den Arbeitnehmer getragen. Eine Besonderheit ergibt sich bei den Beitragspflichtigen aus dem Bundesland Sachsen. Dort müssen nämlich die Arbeitnehmer 1,525 Prozent und Arbeitgeber 0,525 Prozent vom Bruttolohn des Sozialversicherungspflichtigen an die Pflegeversicherung abführen.

Rentner und freiwillig Versicherte müssen selbst einen Gesamtbeitrag i.H.v. 2.05 Prozent an die Pflegeversicherung entrichten.Beihilfeberechtigte Beamte, Soldaten und Berufsrichter haben einen Betrag i.H.v. 1,025 Prozent zu zahlen.

Zusätzlich ist bei kinderlosen Arbeitnehmern ein zusätzlicher Beitragszuschlag in Höhe von 0,25 Prozent fällig.