Lohnt sich Investition in Immobilien in 2017 und in den Folgejahren?

Eine im Alter abbezahlte Eigentumswohnung, oder ein Haus haben für die heutigen Arbeitnehmer einen Effekt der Zusatzrenten. Mit dem Renteneintritt gibt einen Aufwandsposten weniger, wodurch von der ausbezahlten Rente mehr übrig bleibt. Sollte die gekaufte Immobilie der Renditeerzielung dienen, dann ist die alte Regel wirksam, wonach die drei Anlagekriterien „Lage,Lage und Lage“ weiterhin für einen Erfolg entscheidend sind. Immobilienerwerb einer Ein- bis Drei-Zimmer Wohnung im Stadtzentrum einer Großstadt unweit einer Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel zu einem angemessenen Kaufpreis ist aus langfristiger Anlegersicht als sinnvoll zu betrachten. Zum einen ist die Nachfrage nach Wohnungen in Stadtmitte weitaus größer, als in Randbezirken und zum anderen stellen die Single und Zwei,- bis Drei-Personenhaushalte weiterhin die Mehrheit der Wohnungssuchenden dar. Investition in Immobilien im Geschäftsjahr 2017 kann sich als ein empfehlenswertes Investment rausstellen.

Zwei Drittel der Deutschen sehen Immobilien als ideale Form der Altersvorsorge. Gerade in heutiger Zeit der niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt ist ein Immobilienerwerb, oder der Hausbau durch eine Finanzierung günstig und sinnvoll. Der Hausbau ist insbesondere für Familien mit Kindern empfehlenswert, sobald diese ihn langfristig beziehen wollen. Es lohnt sich vorab die Angebote von ausgewählten Baufinanzierern einzuholen.

Betongold mit monatlicher Cash Generierung

Sofern der Erwerb einer Immobilie mit dem Ziel einer Weitervermietung erworben wurde, kann sich das Beton zum Betongold entwickeln. Dabei ist auf eine gute Lage des Objekts und den richtigen Zeitpunkt des Immobilienerwerbs zu achten. Durch die monatlichen Mieteinzahlungen kann sich das Investment bereits nach 15 Jahren auszahlen.

Übersicht der Risiken einer Immobilieninvestition im Jahr 2017

Durch die kontinuierliche Senkung des Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank auf nahezu 0 %, sind die Konditionen für den Erwerb einer Eigentumswohnung, bzw. eines Eigentumshauses für viele Privatleute  außerordentlich gut. Die Privatbanken haben als Folge des niedrigen Leitzinssatzes die Kondition auch an die Immobilieninteressenten weitergereicht. Zwar muss ein Immobilienerwerber weiterhin rund 20 Prozent Eigenkapital mitbringen, doch zugleich beträgt der durchschnittliche jährliche Zinssatz bei 10 jährigen Zinsbindung ungefähr 2,5 Prozent.

Steigerung des Zinssatzes nach Ablauf der Zinsbindungsfrist

Die niedrige Zinsbindung beläuft sich meistens auf 10 Jahre. Dagegen muss die Immobilie in vielen Fällen viel länger abbezahlt werden. Im Fall, dass die Zinsen nach Ablauf der Zinsbindungsfrist deutlich steigen, vergrößert sich auch der jährliche Rückzahlungsbetrag für den Immobilienerwerber. Es ist nicht auszuschließen, dass der Immobilienkäufer nach Ablauf der Zinsbindungsfrist plötzlich eine monatliche Zinsrate iHv 6 Prozent bezahlen muss.
Um dem Risiko der Zinssteigerung entgegenzuwirken, sollte nach Möglichkeit die Laufzeit für die Zinsbindung auf 15, besser auf 20 Jahre, vertraglich festgelegt werden.

Bildung einer Immobilienblase in Deutschland

In deutschen Großstädten sind die Immobilienpreise in letzten Jahren um 40 bis 60 Prozent gestiegen. Die Mieten sind dagegen um 20 bis 40 Prozent gestiegen. Des Weiteren sind neue Gesetzte, wie die Mietpreisbremse erlassen worden. Für alteingesessenen Mieter darf die Miete in den letzten 3 Jahren nicht um mehr als 15 Prozent ansteigen und die Miete darf auch nicht über dem durchschnittlichen Mietpreisspiegel liegen. Wenn die Immobilienkaufpreise sich erhöhen, aber die Miete nicht im selber Verhältnis nachzieht, dann kann eine Immobilienblase entstehen.