Hilfreiche Spartipps zur Steuererklärung

Die alljährliche Abgabe der Einkommensteuererklärung ist unter den allermeisten Bürgern als äußerst ungeliebte Aufgabe verschrien. Wenn Sie Ihre Formulare jedoch sorgfältig und gewissenhaft ausfüllen, kann Ihnen unter Umständen eine satte Steuerrückzahlung winken. Innerhalb der letzten Jahre wurden zudem viele Erleichterungen für das Ausfüllen der Steuererklärung entwickelt, mit denen Ihnen diese Aufgabe wesentlich schneller von der Hand geht. Es gibt viele Möglichkeiten, mit den richtigen Tipps und Tools Steuern zu sparen.

Das wichtigste zur Steuer in Kürze

Grundsätzlich sind zunächst all diejenigen Personen steuerpflichtig, deren Erstwohnsitz sich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland befindet. Konkret unterscheidet man zwischen sieben verschiedenen Steuerklassen, in die die Bürger je nach ihrer persönlichen Situation eingeteilt werden.

  • Der Familienstand,
  • die Anzahl der Kinder,
  • die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft
  • und nicht zuletzt das zu versteuernde Einkommen

sind maßgebliche Kriterien für die Einteilung in eine Steuerklasse. Daraus ergibt sich wiederum die Bemessungsgrundlage für die Höhe der Steuer, die jährlich gezahlt werden muss.

Was in der Steuererklärung absetzbar ist

Einige Aufwendungen sind im Rahmen der Einkommenssteuererklärung steuerlich absetzbar. Dabei handelt es sich vielfach um Beträge, die man im Vorfeld bezahlt hat und die man sich vom Finanzamt zurückerstatten lassen kann:

Werbungskosten

Außergewöhnliche Belastungen

Sonderausgaben

Aufwendungen, die im Rahmen der Arbeit getätigt wurden und klar berufsbezogen sind:

  • Fahrtkosten
  • Berufskleidung
  • Umzugskosten
  • Kontoführungsgebühren
  • Lernmaterialien
  • Rechtsschutz- oder Unfallversicherung
  • uvm.
Aufwendungen für:

  • Behinderungen,
  • Scheidungskosten,
  • Unterhaltszahlungen
  • Kosten für Pflege
  • etc.
Hierbei handelt es sich in der Regel um Vorsorgeausgaben:

  • Riester- oder Rürup-Renten
  • Spenden
  • private Kranken- oder Pflegeversicherungen
  • o.Ä.

Zudem ist es steuerpflichtigen Unternehmen möglich, Betriebsausgaben wie zum Beispiel

  • Rohstoffe,
  • Personalkosten,
  • Marketingkampagnen oder
  • Geschäftsreisen

Von der Steuer abzusetzen. Wenn Sie Steuern sparen wollen, sollten Sie immer all Ihre Belege und Rechnungen gründlich aufbewahren, um sie in der Steuerklärung mit anzugeben.

Kompetente Hilfe bei der Steuerklärung

Benötigen Sie Hilfe beim Ausfüllen Ihrer Einkommensteuererklärung, können Sie beispielsweise einen Steuerberater anheuern. Zwar erledigt er seine Arbeit fachkundig, häufig müssen Sie dafür aber sehr tief in die Tasche greifen. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, sich an einen Lohnsteuerhilfeverein zu wenden. Eine Mitgliedschaft ist jedoch ebenfalls mit Kosten verbunden. Die Beiträge staffeln sich in der Regel nach Ihrem Einkommen.

Wenn Sie sich solche Unkosten auf lange Sicht sparen möchten, dann können Ihnen Lizenzprogramme zur Steuererklärung eine große Hilfe bei Ihrer Steuererklärung sein. Spezielle Steuer Softwares, wie beispielsweise der Firma Buhl Data Service, verfügen über eine übersichtlich gestaltete Benutzeroberfläche, über die Sie all Ihre Daten schnell und unkompliziert eingeben können. Dank einer dynamischen Eingabehilfe werden diese direkt auf ihre Korrektheit überprüft, damit die Fehlerlosigkeit Ihrer Formulare garantiert ist. Die ELSTER-fähigen Dokumente können Sie anschließend über eine integrierte Schnittstelle direkt an ihr zuständiges Finanzamt übersenden.

Fazit: Neuerungen zu Fristen und Terminen

Bis 2016 hatten steuerpflichtige Bürger grundsätzlich bis zum 31. Mai des Folgejahres Zeit, um ihre Steuererklärung einzureichen. Die genannte Frist konnte verlängert werden, indem die Steuerpflichtigen Hilfe für das Ausfüllen in Anspruch nahmen, beispielsweise von einem Steuerberater. Unter diesen Umständen konnten die Formulare bis zum 31.12. des Folgejahres eingereicht werden. Ab 2017 verlängern sich die Abgabefristen für die Steuererklärung. Im kommenden Jahr ist der Stichtag der 31. Juli. Wenn Sie die Formulare vom Steuerberater ausfüllen lassen, können Sie sich mit der Steuererklärung sogar bis Ende Februar des Folgejahres Zeit lassen.